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Vegane Ernährung: ja, nein, vielleicht, oder besser doch nicht?

Vegane Ernährung: ja, nein, vielleicht, oder besser doch nicht?

 

Lesedauer: 5-6 Minuten

 

Vegan – umweltfreundlich scheint diese Ernährungsform wohl zu sein – aber ist sie auch langfristig gesund?

 

Mit veroverde gründen wir ein grünes Biounternehmen, welches ausschließlich vegane Produkte entwickelt. Warum tun wir dies? Nun, weil wir davon überzeugt sind, dass die marode moderne Massentierhaltung schon ausgedient hatte, als sie überhaupt aufkam. Das unsagbare Leid muss ein schnelles Ende nehmen, die Corona Pandemie, bei der die deutschen Schlachthäuser wahre Erkrankungs-Hotspots waren, hat hoffentlich mehr Menschen die Augen geöffnet – das deutlich gestiegene vegane Interesse und die massiv wachsende Fleischersatzindustrie lässt zumindest darauf schließen – wenngleich viele vegane Fleischersatzprodukte auch nicht wirklich gesund sind, so wenigstens schonmal leidfreier.

 

Deutlich umweltfreundlicher ist die vegane Ernährungsform in den allermeisten Fällen sowieso – ein unglaublich wichtiger und für sich alleine genommen schon völlig ausreichender Grund, sich komplett vegan zu ernähren.

 

Doch wie steht es um die eigene Gesundheit? Neben den immer weiter zunehmenden körperlichen und psychischen Degenerationserkrankungen ist das Thema einer gesunden Ernährung und ihrer großartigen Möglichkeiten in den letzten Jahren immer mehr ins Bewusstsein der Menschen gerückt.

 

Unzählige Nahrungsergänzungsmittel wurden entwickelt, um unsere moderne "Mangelernährung" auszugleichen. Ganz häufig wird insbesondere die Wichtigkeit bestimmter Nahrungsergänzungen für vegan lebende Menschen propagiert – zurecht und zu unrecht zugleich – denn Tatsache ist, dass eine vegane Ernährung tatsächlich oft mit bestimmten Nährstoffen supplementiert werden sollte, eine Mischkost allerdings ebenfalls.

 

Um verstehen zu können, ob eine bestimmte Ernährungsform eher gesund oder ungesund ist, sollte man ein Basiswissen haben. In unserem veroverde Ernährungsglossar versuchen wir, allgemeinverständliche Einblicke zu geben.

 

Eine rein vegane Ernährung kann, richtig umgesetzt, sehr gesund und glückbringend sein. Sie kann allerdings auch ins genaue Gegenteil führen und mir begegnen nicht selten Menschen, die einst hochmotiviert begonnen hatten und einige Jahre später verzweifelt aufgeben und sich dann, aus handfesten Ernährungsfehlern heraus, der veganen Idee wieder abwenden. Schade, denn soweit hätte es nicht kommen müssen.

 

Wer nicht aufgeben will sondern beginnt, sich mit der Ernährung auseinander zu setzen, entdeckt nicht selten dann die vegane Rohkost. Dies ist eine äußerst nährstoffreiche und gesunde Ernährungsform, die uns selbst so sehr begeistert, dass wir unser StartUp veroverde ins Leben gerufen haben.

 

Doch zunächst kurz zurück zu den Fehlern, die man im Veganismus machen kann:

Oft wird in diesem Zusammenhang von sog. "Puddingveganern" gesprochen, die sich vor allem nach dem eigenen Lustprinzip ernähren und deren Speiseplan überwiegend aus Pizza, Pasta, Fast-Food und zuckerlastigen Süßigkeiten besteht. Dass es hier sehr schnell zu einer deutlichen Mangelernährung kommt, leuchtet schnell ein. Das Tückische ist allerdings, dass unser Körper viel verzeiht und vor allem lange von seinen Reserven zehren kann. Dies ist insebesondere bei jungen Menschen eine ganz besondere Problematik, denn sie fühlen sich auch als "Puddingveganer" oft viele Jahre noch fit und leistungsfähig und leben in dem Glauben, sich wunderbar lecker und tierleidfrei zu ernähren ohne zu ahnen, was sie gesundheitlich eines Tages wahrscheinlich erwarten wird.

 

Bei jeder Ernährung gilt es, auf eine ausgewogene Nährstoffaufnahme zu achten und darüber hinaus auch anhand der eigenen Blutwerte zu überprüfen, ob die Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden können und ankommen.

 

Ist ein Mensch bereits chronisch krank und auf der Suche nach einer unterstützenden Ernährung, kann die Frage, ob eine optimale vegane Ernährung die richtige ist, bereits nicht mehr pauschal mit "ja" beantwortet werden. Denn wenn der Körper krank ist, dann ist die Nährstoffverwertung oft bereits gestört. In diesem Fall kann es sein, dass wichtige Nährstoffe, die zur Genesung beitragen, von ausgewählten tierischen Produkten vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden können als aus rein pflanzlichen Quellen. Hier kommt es allerdings entscheidend auf die Art und Qualität des tierischen Produktes an. Schon seit jeher wird beispielsweise einer Hühnersuppe eine geradezu medizinische Kraft zugesprochen.

Es gibt inzwischen sogar Thesen, dass wir Menschen genetisch derart unterschiedlich sind, dass sich für manche eine rein pflanzliche Kost optimal eignet, für andere weniger.

 

Wie in so vielen Ernährungsfragen gilt auch hier, dass es kaum schwarz oder weiß gibt. Denn ein bestimmtes Lebensmittel kann den Körper auf der einen Seite mit wertvollen Nährstoffen versorgen, auf der anderen Seite gleichzeitig aber auch bestimmte Organe belasten.

 

Doch nochmal zurück zu unserem Puddingveganer. Was ist so problematisch an seinem Ernährungsstil? Nun, zunächst belasten die komplexen Kohlenhydrate in den Mehlprodukten und der Zucker selbst den Körper auf vielfältige Weise sehr. Daneben nimmt man über diese Produkte viel zu wenig Vitamine, Mineralien und Aminosäuren auf. Hierfür sind gesunde, biologische Gemüse und Obstspeisen (inkl. Nüsse, Hülsenfrüchte etc.) existentiell. Es ist absolut möglich, in einer rein veganen Ernährung das komplette Aminosäurenspektrum aufzunehmen, allerdings meist nicht in einer einzigen Mahlzeit, wie das mit Fleisch leicht gelingt. Somit muss die ausgewogene vegane Ernährung über den Tag verteilt sehr abwechslungsreich sein. Dann schafft es der gesunde Körper aber gut, aus allen aufgenommenen Aminosäuren Proteine zu bilden.

 

Oft werden im Zusammenhang mit veganer Ernährung bestimmte Vitamine und Mineralien genannt, die mit Nahrungsergänzungsmitteln supplementiert werden sollten. Es zeigt sich, dass die meist genannten Nährstoffe häufig auch bei einer Mischkost bei vielen Menschen im Mangel sind und auch dort ergänzt werden sollten.

Außerdem habe ich die Beobachtung gemacht, dass es kritische Nährstoffe gibt, die nie genannt werden, die allerdings Gesundheit und Wohlbefinden massiv beeinträchtigen, wenn sie fehlen. Aus diesem Grund möchte ich in diesem Artikel keine Ratschläge geben und keine Nährstoffe nennen. Aus meiner Sicht benötigt man ein etwas umfangreicheres Verständnis, um mit diesen Informationen etwas anfangen zu können. Eher rate ich in jedem Fall dazu, wie auch immer man sich ernährt, ein umfangreiches Blutbild zu machen, um dann gezielt auf die individuelle Nährstoffversorgung eingehen zu können.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf die enorme Bedeutung aufmerksam machen, bereits vor der Enstehung einer gesundheitlichen Schieflage aktiv zu werden. Denn der Körper kann viele Jahre kompensieren, die negativen Veränderungen beginnen unbemerkt abzulaufen und plötzlich bricht eine Krankheit aus, die dann oft große Bemühungen und viel Zeit und Geduld erfordert.

 

Eine gute, nährstoffreiche vegane Bio-Ernährung kann äußerst gesund und glückbringend sein, für den eigenen Körper, die Psyche und auch für unsere Umwelt.

Wir können uns für unsere Erde eine vegane Entwicklung nur unbedingt wünschen. Ob wir sämtliche Tierprodukte gänzlich aus unserer menschlichen Nutzung verbannen sollten, ist eine andere große Frage unserer Zeit. Denn wo fängt Tierleid an, wo hört es auf? Gehören Tiere zu einem gesunden, naturnahen Leben für uns nicht dazu? Sicher ist, dass die intensive, entartete Nutzung unserer modernen Welt ein schnelles Ende nehmen muss! Die weltweite Pandemie steht im Verdacht, in engem Zusammenhang mit unserer menschlichen Ausbeutung und Quälerei der Tiere zu stehen.

 

Ich wünsche mir sehr, dass immer mehr Menschen das Potential für sich selbst, ihr eigenes Leben und unseren Planeten entdecken, welches im VEGANEN GEDANKEN steckt!

 

In einem weiteren Artikel werde ich die Besonderheiten und Vorzüge einer "roh-veganen"- Ernährungsweise aufzeigen – unsere StartUp Produkte  sind fast ausschließlich in Rohkostqualität hergestellt, um den bestmöglichen Geschmack und Nährstoffgehalt zu erreichen.
Bereits verraten kann ich, dass die roh-vegane Ernährung wirkliches Heilpotential besitzt – für Körper und Psyche. Chronisch kranke Menschen, die lange keine Hilfe gefunden haben, finden in dieser Ernährungsform oft ihre lange herbei gesehnte Wendung.

 

Über Kommentare, Rückmeldungen und Fragen freue ich mich jederzeit sehr!

Kommentare (1)

  • Fabian Behrens an Jun 15, 2021

    Sehr gut geschrieben :) Kann dem nur zustimmen. Leider wird die Gesundheitsgefahr von Mängeln, aber auch die Überlastung mit Nährstoffen viel zu wenig bedacht. Die vegane Ernährung ist anfälliger, da bspw. fettlösliche Vitamine, Jod, Selen und Vit.B12 weniger verzehrt werden. Aber auch die meisten Allesesser haben Mängel, u.a. fehlt B12, Magnesium, Vit.D, Bor. Das Fettsäurenverhältnis ist oft viel zu Omega-6 lastig. Auch Fruchtzucker wird zu viel gegessen gegenüber Traubenzucker. Die Erkenntnisse aus der orthomolekularen Medizin und Ernährungswissenschaft dazu gehören unbedingt in jede Küche.

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