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Corona: Reicht diese Krise für ein globales Umdenken aus?

Lesezeit: 2-3 Minuten

Covid-19 - eine moderne Pandemie, die unseren globalisierten Planeten in Windeseile erfasst hat - ausgelöst durch unseren Umgang mit Natur, Tier und unserem Essverhalten?

Abschließend kann die Frage nach der Entstehung dieser Pandemie vielleicht nie geklärt werden, muss sie aber auch gar nicht. Denn klar ist, dass es sehr nahe liegt, dass wir sie in unserem destruktiven Umgang mit unserer Umwelt verorten müssen.

Würden wir keine Tiere quälen und ausbeuten, hätten wir Corona dadurch verhindern können? Wären wir Menschen in einem besseren gesundheitlichen Grundzustand, hätte diese Lungenerkrankung dann niemals solch verheerende Ausmaße angenommen? Vieles spricht für mich dafür - selbst habe ich Jahre vor der Pandemie für mich erkannt, wie ungesund unser moderner Lebensstil für uns und unsere Erde ist.


Als Gründer eines grünen, nachhaltigen Bio-StartUp Unternehmens sehe ich es als meinen Auftrag an, meinen Teil zu einem längst überfälligen, weltweiten Ernährungswandel beizutragen. Ich möchte aufzeigen, wie viel gesünder und glücklicher wir Menschen und damit auch unser Planet sein kann, wenn wir uns anders ernähren. Mit gesunden, ökologischen Produkten und einer holistischen, nachhaltigen Arbeitsweise möchte ich etablierten Konzernen zeigen, dass es auch anders geht, nein, anders gehen MUSS!

Für mich ist es hocherfreulich zu beobachten, wie viele Menschen eben durch diese weltweite Krise beginnen, umzudenken. Dies spiegelt sich nicht nur in persönlichen Gesprächen wider sondern auch in handfesten Zahlen: Über 50% der Menschen geben an, dass sie ihr Ernährungsverhalten nun verändern möchten, die Produktion von veganen "Fleischersatzprodukten" steigt um fast 40%, der Biomarkt ist im letzten Jahr 2020 um satte 20% gewachsen. Einen solchen Quantensprung hat selbst der seit vielen Jahren von stetigem Wachstum geprägte Biohandel noch nie in seiner Geschichte erlebt.

Können wir der Krise also dankbar sein, sind wir auf dem richtigen Weg? Haben die Menschen verstanden, dass es so nicht weitergehen kann, oder sind Agrarpolitik und Lebensmittelkonzerne zu mächtig, um auch weiterhin das fette Geschäft mit billigen, ungesunden und unseren Planeten zerstörenden so genannten "Lebensmitteln" zu machen?

Fakt ist, es muss verdammt viel passieren, um wirklich eine Veränderung größeren Ausmaßes zu erreichen. Es muss erst richtig wehtun, denn es lebt sich bislang allzu bequem in einem Land wie Deutschland, in dem an jeder Ecke im Discounter für kleines Geld der Magen gefüllt werden kann. Massiv subventioniert von unseren eigenen Steuergeldern - psychologisch sehr geschickt, Steuern müssen wir sowieso zahlen, der billige Supermarkteinkauf macht uns dann glauben, wir sind im richtigen Land zu Hause. Im Urlaub, im Ausland, beschweren wir uns dann gerne darüber, dass dort alles teurer ist...die Lebensmittel, der Restaurantbesuch - ohne darüber nachzudenken, warum.

So lange uns Politik und Wirtschaft die Möglichkeit geben, weiter zu konsumieren wie bisher, so lange ruht eine verdammt große Verantwortung auf unseren Schultern: Wir müssen uns selbst informieren und andere, unbequemere Entscheidungen treffen, wollen wir keiner noch größeren Katastrophe in die Arme laufen.

Ein umfassender Ernährungswandel betrifft verschiedene Dimensionen: Er hat Auswirkungen auf unsere eigene körperliche und seelische Gesundheit, auf die Gesundheit der Pflanzen, Tiere, Böden, Atmosphäre etc. und natürlich auch auf all die vielen global verteilten Menschen, die an der Entstehung unserer Lebensmittel beteiligt sind.

In weiteren Artikeln werde ich die einzelnen Dimensionen näher beleuchten. Ich werde beispielsweise der Frage nachgehen, ob unsere Zellen Hunger leiden, auch wenn wir selbst mit unserer heutigen Nahrung mehr als satt werden.

Über Kommentare, Anregungen und Fragen freue ich mich jederzeit sehr!

Elija

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